Durchschnittlich 410 Euro wollen die Bundesbürger in diesem Jahr für das Weihnachtsfest ausgeben. Die Mehrheit (56 Prozent) bleibt dabei mit den Ausgaben für Geschenke, Tannenbaum, Festtagsbraten und Co. in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Etwa jeder Sechste greift tiefer in die Tasche und rund ein Viertel (23 Prozent) wollen dieses Jahr zum Fest den Gürtel enger schnallen und weniger ausgeben. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland, für die rund 1600 Personen befragt wurden.
Während die Bereitschaft zu größeren Ausgaben im Westen mit 16 Prozent leicht höher ist als im Osten (13 prozent), wollen in Ostdeutschland mehr Menschen die Kosten gegenüber dem Vorjahr reduzieren (32 Prozent gegenüber 21 Prozent). Frauen sind dieses Jahr eher bereit als Männer, mehr Geld auszugeben (17 Prozent gegenüber 14 Prozent), allerdings haben auch mehr von ihnen die Absicht, den Gürtel enger zu schnallen (25 Prozent gegenüber 21 Prozent).
Niedersachsen an der Spitze – sparsame Bayern
Im Vergleich der Bundesländer zeigt sich, dass vor allem die Niedersachsen ein opulentes Fest planen: Im Durchschnitt möchte hier jeder Bewohner mit rund 505 Euro zum Gelingen beitragen. Auch in Sachsen-Anhalt (438 Euro), Hessen (425 Euro), Nordrhein-Westfalen (421 Euro) und dem Saarland (412 Euro) liegt das Weihnachtsbudget über dem bundesweiten Mittelwert von 410 Euro. Die traditionell zahlungskräftigen Baden-Württemberger und Bayern zeigen sich vergleichsweise sparsam. Sie liegen bei den Weihnachtsausgaben mit rund 401 und 411 Euro nicht an der Spitze des Rankings sondern nur im Mittelfeld. In Berlin (320 Euro), Bremen (320 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (301 Euro) hingegen wollen die Bewohner mit deutlich weniger Geld für Freude unter dem geschmückten Tannenbaum sorgen.
Bei Optimal-absichern.de: Beim Elterngeld zählt variables Gehalt als Einkommen



