Herbststürme, sintflutartige Regenfälle und andere Unwetter richten immer wieder erhebliche Schäden an. Vollgelaufene Keller, Überspannungsschäden, geborstene Fensterscheiben, abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume, und Autos mit dicken Dellen in der Karosserie sind regelmäßig die Bilanz solcher Wetterkapriolen. Die Schäden nach Durchzug solche Unwetter gehen deutschlandweit regelmäßig in die Millionen.
Als Einzelner kann man sich zumindest vor den finanziellen Folgen absichern. Allerdings steckt bei den meisten Policen der Teufel im Detail. Was muss man im Schadensfall beachten und welche Versicherung zahlt welche Schäden?
Für spätere Ansprüche gegenüber der Versicherung ist es wichtig, alle Schäden genau zu dokumentieren, rät das Vergleichsportal financescout24.de. Dazu gehören Auflistungen über zerstörte Einrichtungsgegenstände, die man, sofern noch vorhanden, mit Rechnungen und Kassenzetteln belegen sollte. Zur Beweissicherung sollten alle Schäden fotografiert werden, der beschädigte Hausrat nach Möglichkeit nicht entsorgt, sondern zwischengelagert werden. Bei Schäden an Gebäuden ist es sogar ratsam, einen neutralen Dritten als Zeugen zu holen und ein Protokoll anzufertigen.
Danach erst sollte man ans Aufräumen und Reparieren denken. Als Versicherter ist man einerseits verpflichtet, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Dass heißt, dass beispielsweise ein zerbrochenes Fenster abgedichtet werden sollte, damit es nicht rein regnet. Andererseits sollte man nicht vorschnell defekte Geräte reparieren lassen und der Versicherung zumindest die Chance zur Begutachtung des Schadens geben.
Ebenso entscheidend ist es, den Schaden dem Versicherer so schnell wie möglich zu melden. Viele Versicherer haben dazu spezielle Schadenshotlines für genau diese Fälle. Wichtig: Um späteren Ärger zu vermeiden, sollte man Namen und Telefonnummer des Sachbearbeiters notieren und die Schadensmeldung auch noch schriftlich nachreichen.
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