Alle sechs Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen. Ein beliebtes Angriffsziel von Einbrechern sind Einfamilienhäuser zur Urlaubszeit. Denn während die Bewohner in der Sonne liegen, sieht man dem Grundstück an, dass niemand zu Hause ist: Überquellender Briefkasten, knöchelhoher Rasen und geschlossene Rollläden lesen sich wie eine Einladung für Kriminelle.
Wer verreist, sollte deshalb dafür sorgen, dass zu Hause alles seinen gewohnten Gang geht. Dann kommen Einbrecher erst gar nicht auf die Idee, ihr "Glück" zu versuchen. Auf diese Punkte sollte man besonders achten:
Jalousien: Ständig heruntergelassene Rollläden halten Einbrecher keine Sekunde auf, sind aber eine permanente Einladung. Einfachste Lösung: Nachbarn oder Bekannte bitten, die Jalousien morgens zu öffnen. Alternativ bietet der Fachhandel elektronisch gesteuerte Modelle an.
Briefkasten: Volle Briefkästen stechen Ganoven als erstes ins Auge. Wer länger verreist ist, sollte eine Vertrauensperson bitten, regelmäßig die Post zu entnehmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann der Post für die Zeit der Abwesenheit einen Lagerauftrag erteilen.
Telefon: Eine Abwesenheitsnotiz auf dem Anrufbeantworter ist natürlich ein Freifahrtschein für potenzielle Einbrecher. Deshalb sollte man diesen am besten ganz ausschalten.
Garten: Wer länger verreist, sollte kurz vor der Abfahrt noch den Rasen mähen oder sogar einen Nachbarn bitten, zwischendurch das Grün zu schneiden. Denn auch ein langer Rasen verrät den Urlauber.
Wertgegenstände: Trotz aller Täuschung lässt sich nicht vollständig verhindern, dass ein Einbrecher sein Glück versucht. Darum haben größere Mengen Bargeld im Haus nichts verloren. Auch Notebooks und Schmuck sollten im Safe weggeschlossen oder sogar in einem Bankschließfach deponiert werden.
Bei aller Vorsicht lässt sich das Risiko eines Einbruchs nie ganz ausschließen. Eine Hausratversicherung ersetzt im schlimmsten Fall aber zumindest den finanziellen Schaden. Wichtig dabei ist, regelmäßig die Versicherungssumme an den aktuellen Wert der Einrichtungs- und Wertgegenstände anzupassen. Nur dann erstattet die Versicherung die anfallenden Kosten.
Bei gevestor.de: Wichtige Fragen zur Hausrat-Versicherung



